
Die menschliche Seite der KI
Mein Hintergrund ist kein technischer. Vielmehr komme ich aus dem Kommunikationsbereich und habe schon im Studium gelernt, wie man Inhalte so aufbereitet, dass sie möglichst viele Menschen erreichen.
Dieses Prinzip zieht sich durch mein gesamtes Berufsleben: Als Journalistin beim ORF, der APA und verschiedenen anderen Medien ging es immer darum, komplexe Themen verständlich zu machen. Später, in Content-Marketing und PR, darum, Menschen und Inhalte zusammenzubringen. Und als ich mitten in der Corona-Zeit meine Textagentur Textpower gründete, darum, Sprache als Werkzeug zu nutzen.
Als KI-Tools wie ChatGPT auftauchten, war mein Zugang derselbe wie immer: Was steckt dahinter? Was bedeutet das für Menschen? Und wie erkläre ich das so, dass niemand das Gefühl hat, abgehängt zu werden?
Aus hunderten Workshops und drei Jahren intensiver Arbeit mit Teams und Organisationen ist 2025 mein Buch entstanden: „Die KI kann mich mal" – für alle, die KI verstehen wollen, ohne gleich überfordert zu werden.
Was ich heute beobachte: Die meisten Menschen haben ein Grundverständnis von KI-Tools. Aber die Arbeitsabläufe sind oft dieselben geblieben. Lizenzen sind gekauft, Tools sind installiert – und trotzdem verpufft vieles. Der Grund ist selten technischer Natur. Es fehlt der kulturelle Wandel.
Genau hier setze ich an. Als Beraterin für KI Cultural Change begleite ich Unternehmen und Behörden dabei, KI nachhaltig in ihre Arbeitskultur zu integrieren – mit dem Fokus auf die Menschen, nicht auf die Technologie. Denn eine KI-Einführung, die niemanden mitnimmt, ist keine.
Ich lebe und arbeite in Wien – mit Wurzeln in Kärnten und einem Rückzugsort im Burgenland. 🙂






