
Seit ChatGPT unsere Vorstellung von KI komplett
auf den Kopf gestellt hat, überschlagen sich die Nachrichten: „KI bringt Massenarbeitslosigkeit“ verkündet eine Schlagzeile, „Produktivität steigt dank KI“ jubelt die nächste. „ChatGPT erzeugt Fake News“ warnt eine dritte, während gleichzeitig irgendwo ein KI-Musical uraufgeführt wird und Bill Gates erklärt, welche drei Jobs vor KI auf jeden Fall sicher sind.
Wer sich dem Thema ohne viel Vorwissen nähern
möchte, steht daher schnell vor einem Problem: Entweder alles glauben, was über KI so erzählt wird – oder sich lieber gleich in die ablehnende Skepsis flüchten.
Dabei gäbe es so viel über KI zu erzählen, das nichts mit hysterischem Geschrei von Hype oder Weltuntergang zu tun hat. Denn in Wahrheit ist die KI weder die Lösung aller Probleme noch der Beginn unseres Untergangs, sondern ein Werkzeug: faszinierend, mächtig und zuweilen einfach nur frustrierend.
Das Buch zur KI: praktisch, humorvoll und ohne Technik-Blabla

In meiner Arbeit als Journalistin und KI-Trainerin
begleite ich Menschen dabei, wie sie zum ersten
Mal mit dieser Technologie in Berührung kommen – im Alltag, im Beruf, in kreativen Prozessen. Ich erlebe täglich die Begeisterung, wenn Menschen zum ersten
Mal verstehen, was ChatGPT oder Midjourney wirklich
können. Aber ich sehe auch die Verunsicherung: Menschen, die von widersprüchlichen Schlagzeilen verwirrt sind. Die nicht wissen, ob sie ChatGPT nun vertrauen oder fürchten sollen. Menschen, die sich fragen, ob sie zu alt oder zu wenig technikaffin sind für diese neue Welt.
Aus genau diesen Begegnungen heraus ist dieses
Buch entstanden: als Einladung zum Mitdenken, Ausprobieren und Reflektieren. Als Orientierungsversuch in einer mehr als unübersichtlichen Zeit. Geschrieben für Menschen, die endlich verstehen wollen, was hinter den großen Versprechungen und düsteren Prophezeiungen
steckt.
Für all diejenigen, die sich nicht einschüchtern lassen wollen von dramatischen Schlagzeilen, sondern ganz konkret wissen möchten: „Was macht die KI eigentlich mit meiner Welt?“
Am Ende geht es nicht darum, ob KI gut oder schlecht ist, sondern darum, wie wir mit ihr umgehen.
Wie wir ihre Möglichkeiten nutzen, ohne uns abhängig zu machen. Wie wir ihre Grenzen erkennen, ohne sie kleinzureden. Und vor allem: wie wir unsere eigenen Stärken in dieser neuen Welt wiederentdecken – jenseits aller Algorithmen.
Ich lade Sie ein, gemeinsam mit mir einen ehrlichen Blick auf eine Technologie zu werfen, die bereits
heute unseren Alltag prägt und morgen noch wichtiger werden wird. Wir erkunden zusammen, was uns bevorsteht, und schauen uns an, was wir für die kommenden Jahre brauchen. Und eines kann ich Ihnen jetzt schon verraten: Ohne eine ordentliche Portion Hausverstand wird es nicht gehen – ob mit oder ohne KI.
